IMPRESSION
Vorschau der Szene, ohne die Kamera ans Auge zu halten
ART
50mm F1.4 DG DN
von Stewart Weir
Zufälle und die unendlichen Möglichkeiten – das bedeutet Fotografie für mich.
Auch nach 30 Jahren als Vollzeitfotograf lerne ich noch jeden Tag neue Techniken dazu. Meine wahre Leidenschaft ist es, einfach mit einer Kamera und einem Objektiv loszuziehen, ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen zu haben, und das festzuhalten, was mir ins Auge fällt – seien es Formen, Farben oder Symmetrien. Der Spaziergang kann nur fünf Minuten dauern oder vom frühen Morgen bis zum späten Abend reichen – das hängt ganz davon ab, wohin mich der Tag führt.
Meine Liebe zur Fotografie begann bereits Ende der 70er Jahre, als mir mein Onkel Ernie seine Kamera zeigte. Als ich ihn fragte, wie sie funktioniert, sagte er zu mir: „Das ist wirklich kompliziert.“ Mein Vater schenkte mir dann im selben Jahr zu meinem Geburtstag eine Kamera.
Springen wir ins Jahr 1992. Ich kündigte meinen Job bei einer Immobilienagentur, um „freiberuflicher Fotograf“ zu werden, und um ehrlich zu sein, hatte ich wirklich keine Ahnung, was ich da tat. Ich lernte alles, was ich konnte, durch Lesen, das Schiessen vieler Filme und indem ich viele Fehler machte, die mir einige harte, aber notwendige Lektionen erteilten.
Ich sitze in einer Vogelbeobachtungshütte, während die Sonne untergeht und Vögel über mir schwärmen. Wunderschöne Farbwiedergabe und
Hintergrund-Blur, erzeugt durch das SIGMA 50mm F1.4 DG DN | Art.
Die Krähen sassen auf ihren Plätzen, als ein Mann vorbeiging. Wenn alles zusammenpasst. Es ist genau dieser Moment, in dem alles zusammenkommt, und es sind diese Momente, die all die Zeit und Mühe, die man in die Suche nach dem Bild gesteckt hat, lohnenswert machen.
Das Schild „Lebensgefahr“ stand bei dieser Aufnahme im Mittelpunkt meines Interesses. Um mit den Worten zu spielen, wartete ich darauf, dass jemand vorbeikam – im Idealfall mit einer E-Zigarette, um eine riesige Rauchwolke zu erzeugen. Ich wählte den Bildausschnitt, stellte manuell scharf und wartete … Nach einigen Aufnahmen und 20 Minuten kam schliesslich jemand vorbei, der sich gerade die Nase putzte.
Seitdem bin ich beruflich viel gereist, habe Bilder für zahlreiche Publikationen produziert und zwei Bücher veröffentlicht. Ich arbeite nun an Langzeitprojekten wie „Brighton Beach UK“ seit 2000 und „Die Küste von Kent“ seit 2020 und verwende dabei eine Kombination meiner bevorzugten Brennweiten wie 24mm, 28mm, 35mm und 50mm.
Am Abend schwärmen Möwen aus. Es ist nicht einfach, ein Bild von schwärmenden Vögeln zu machen, da es einen Bezugspunkt geben muss. Dies war das beste und letzte Bild einer Serie von 25 Aufnahmen. Was ich am SIGMA 50mm F1.4 DG DN | Art liebe, ist, dass es die Perspektive stärker verdichtet als Weitwinkel-Objektive und so die gesamte Szene ein wenig näher heranholt.
Ein Fischer sitzt da und wartet. Ich liebe die Lichtstimmung und die Art und Weise, wie die Szene wiedergegeben wird. Es ist fast dunkel, und die Hauptlichtquelle sind die Wolken, die leuchten, während die Sonne hinter dem Horizont versinkt.
* Die Bilder ohne Aufnahmedaten wurden mit anderen Objektiven als dem SIGMA 50mm F1.4 DG DN | Art aufgenommen
* Die Bilder ohne Aufnahmedaten wurden mit anderen Objektiven als dem SIGMA 50mm F1.4 DG DN | Art aufgenommen
Ich muss sagen, dass das SIGMA 50mm F1.4 DG DN | Art für mich ein ganz besonderes Objektiv ist. Es eignet sich für viele Anwendungsbereiche, von der Landschafts- bis zur Porträtfotografie, während die Blende von F1.4 wundervolle Effekte mit geringer Schärfentiefe ermöglicht, die das Motiv hervorheben und isolieren. Ausserdem muss ich mir nicht einmal die Mühe machen, ein Stativ mitzunehmen, da die Lichtsammelfähigkeit des SIGMA 50mm F1.4 DG DN | Art hervorragend ist.
Bei der Fotografie geht es oft einfach darum, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Das obige Bild zeigt den Hafen von Folkestone zur richtigen Zeit, gegen Ende des Tages, wenn die Wolken im letzten Licht des Tages leuchten. Das SIGMA 50mm F1.4 DG DN | Art war genau das richtige Objektiv, um diesen Moment einzufangen.
Aufgenommen in „The Lanes“, Brighton. Diese Gegend mit ihren sehr engen Gassen und dem spärlichen Licht eignet sich perfekt für das lichtstarke 50mm F1.4 DG DN | Art.
Jemand malt auf das beschlagene Fenster. Das war ein „Schnappschuss“, bei dem ich schnell reagieren musste.
Es war ziemlich dunkel, und ich habe die Szene erst sehr spät bemerkt und konnte nur ein paar Aufnahmen machen, bevor nichts mehr zu sehen war.
Strassenfotografie erfordert schnelles Denken und gelegentlich auch Unauffälligkeit, um den Moment einzufangen. Spontaneität, um etwas zu erkennen, bevor es geschieht, gepaart mit der Fähigkeit und dem Verständnis für die eigene Ausrüstung, um die Kameraeinstellungen ohne langes Nachdenken anzupassen. Den Fokus auf die Szene richten und nicht auf die Ausrüstung. Die Fähigkeit, die Szene vorwegzunehmen, ohne die Kamera vor das Auge zu halten, macht das 50mm F1.4 DG DN zur perfekten Wahl.
Aus diesen Gründen nehme ich mir auf der Strasse viel Zeit, unabhängig davon, wie lang der Spaziergang ist. „Nifty 50“-Objektive haben ihren Platz in der Geschichte der Fotografie, da sie von Grössen wie Henry Cartier-Bresson und Garry Winogrand verwendet wurden. Das SIGMA 50mm F1.4 DG DN | Art ist unter allen Objektivoptionen tatsächlich eine Art „Goldilocks“-Wahl, da es weder zu weitwinklig noch zu telefoto ist und dem, was das Auge sieht, mit geringer Verzerrung sehr nahekommt. Das Objektiv liefert genau das, was ich mir von dieser Brennweite erhoffe.
HINTER DEN KULISSEN
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ÜBER
STEWART WEIR
Fotograf
Stewart Weirs Interesse an der Fotografie begann bereits Ende der 70er Jahre, als sein Vater ihm seine erste Kamera schenkte. Seitdem hat er seine Leidenschaft für die Fotografie beibehalten und arbeitet heute als freiberuflicher Fotograf. Stewart wurde mit der Produktion von Bildern für über 40 Bücher beauftragt und ist im Rahmen seiner Aufträge ausgiebig durch Europa, Asien und Nordamerika gereist. Seine Arbeiten wurden zudem in renommierten Publikationen veröffentlicht, darunter National Geographic Traveller, The British Journal of Photography und verschiedene Nachrichtenmagazine.
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