IMPRESSION
DIE PERFEKTEN BEGLEITER FÜR DOKUMENTARFILME, DIE MENSCHEN UND DIE WELT NÄHERBRINGEN.
CONTEMPORARY
DC DN
Nikon-Z-MOUNT
von Pierre-Emmanuel Delétrée
Ich habe dank meines Grossvaters mit der Fotografie angefangen, der eine Leidenschaft für Kameras und Camcorder hatte. Er schenkte mir zu Weihnachten meine erste Filmkamera, als ich etwa 6 oder 7 Jahre alt war, und ich war sofort fasziniert von der Idee, Momente und Erinnerungen festzuhalten. Am ersten Tag habe ich mindestens drei Filmrollen verbraucht!
Die Fotografie begann für mich als einfaches Hobby. Ich hatte Spass daran, aus Freude an der Sache Fotos von lokalen Veranstaltungen zu machen. Eines Tages wurde ein Veranstalter eines Musikfestivals auf mich aufmerksam und bot mir eine Zusammenarbeit an. Diese erste Erfahrung war positiv, und ich arbeitete jedes Jahr weiter mit ihm zusammen. Später begann ich, mit der Stadtzeitung meiner Heimatstadt sowie mit anderen lokalen Medien zusammenzuarbeiten, und entwickelte meine fotografischen Fähigkeiten nach und nach weiter, bis die Fotografie zu meinem Beruf wurde.
Meine Philosophie der Fotografie ist, dass sie ein Mittel ist, um mit Menschen und der Welt um uns herum in Verbindung zu treten.
Sie ermöglicht es mir, neugierig zu sein, zu reisen und neue Motive zu entdecken. Ich bin stets auf der Suche nach neuen Quellen der Inspiration, sei es in Romanen, Artikeln, Filmen, Musikvideos, Gemälden oder Fotografien.
Übrigens bewundere ich unter den Fotografen besonders die Arbeit von Raymond Depardon. Ich beschloss, mit der Dokumentarfotografie zu beginnen, nachdem ich „La solitude heureuse du voyageur“ von Raymond Depardon gelesen hatte. Ich war fasziniert von der Schönheit seiner Bilder und seiner Fähigkeit, das Wesen von Menschen, Orten und den einfachen Dingen des Lebens einzufangen. Am meisten berührten mich jedoch seine Worte. Die Art, wie er seine Arbeit sah, seine Aufrichtigkeit und die Art, wie er über seine Zweifel sprach, fanden sofort Anklang bei mir, und ich wusste, dass dies genau das war, was ich tun wollte.
In der Dokumentarfotografie ist es entscheidend, dass mich das Motiv auf emotionaler Ebene anspricht. Ohne eine persönliche Verbindung zum Motiv kann ich keine guten Fotos machen.
Eine der Herausforderungen, denen ich in der Dokumentarfotografie begegne, besteht darin, kreativ zu bleiben, denn man verfällt leicht in eine Routine und macht immer wieder die gleichen Aufnahmen. Deshalb versuche ich, mich dazu anzuspornen, mit neuen Ansätzen zu experimentieren. Zum Beispiel, indem ich für eine Geschichte nur eine Brennweite verwende – das zwingt einen dazu, seine Denkweise zu ändern, um interessante Blickwinkel zu finden und sich gleichzeitig an die Umgebung und das Motiv anzupassen.
Um meinen Ideen und den Anforderungen meiner Aufträge gerecht zu werden, ist eine moderne Ausrüstung ebenfalls entscheidend. Was technologische Verbesserungen angeht, denke ich, dass mir die Fortschritte in der Kamera- und Objektiv-Technologie neue Perspektiven beim Fotografieren eröffnet haben. Die ISO-Leistung ist kein Problem mehr, sodass ich mir selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen keine Sorgen mehr um Bildrauschen machen muss. Das Gleiche gilt für den Autofokus, der mittlerweile schnell und präzise ist. So kann ich mich voll und ganz auf das Motiv konzentrieren.
* Die Bilder ohne Bilddaten wurden mit anderen Objektiven als dem SIGMA 16mm F1.4 DC DN | Contemporary, dem SIGMA 30mm F1.4 DC DN | Contemporary und dem SIGMA 56mm F1.4 DC DN | Contemporary für den Nikon-Z-Anschluss aufgenommen.
Für die Dokumentarfotografie fotografiere ich gerne mit Festbrennweiten, da diese eine hervorragende Bildqualität, Vielseitigkeit und Handlichkeit bieten. Dadurch hat man mehr Kontrolle über die Bilder und kann einen ganz bestimmten Look und eine bestimmte Atmosphäre schaffen.
Die SIGMA 16mm, 30mm F1.4 DC DN | Contemporary und 56mm F1.4 DC DN | Contemporary sind perfekt für meine Anforderungen in der Dokumentarfotografie. Ich schätze die Freiheit, die dieses Trio von SIGMA-Objektiven für den Nikon-Z-Mount bietet. Die Bildqualität ist selbst bei voller Blendenöffnung von F1.4 aussergewöhnlich. Der Autofokus ist schnell und präzise. Dank ihrer Grösse und ihres Gewichts lassen sie sich leicht transportieren. Die Verarbeitungsqualität ist sorgfältig und robust … All dies sind entscheidende Faktoren für grossartige Objektive in der Dokumentarfotografie.
Für diesen Beitrag hatte ich die Gelegenheit, das SIGMA-Werk in Aizu in der Präfektur Fukushima in Japan zu besuchen. Mich faszinieren die Geschichten der Menschen, die dort arbeiten, und die Handwerkskunst, die in ihren Produkten steckt. Ich wollte die menschliche Seite der Fertigung zeigen und die Fähigkeiten sowie das Engagement der Mitarbeiter hervorheben.
Der Besuch im SIGMA-Werk in Aizu war für mich eine hervorragende Gelegenheit, den Entstehungsprozess handgefertigter Produkte zu dokumentieren und mit den Menschen, die dort arbeiten, in Kontakt zu treten. In meinem Video „Hinter den Kulissen“ versuche ich, einen Einblick in die Dreharbeiten zu geben und den Zuschauern eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie es ist, vor Ort bei einem Dokumentarprojekt zu sein.
Mein Rat an alle, die sich für Dokumentarfotografie interessieren, lautet: Wählt ein Thema, für das ihr euch wirklich begeistert, und geht es mit Neugier und Respekt an.
HINTER DEN KULISSEN
WEITERE FOTOS
ÜBER
PIERRE-EMMANUEL DELÉTRÉE
Videojournalist & Fotojournalist
Pierre-Emmanuel Delétrée ist ein französischer Videojournalist und Fotojournalist, der seit 2014 in Japan lebt. Er ist Korrespondent für französische Fernsehsender und ehemaliger Korrespondent der Fotoagentur Sipa Press. Derzeit arbeitet er an der täglichen News-Berichterstattung und an Dokumentarfilmen für das Fernsehen.
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