IMPRESSION

Ich schaffe Bilder, um mit der
WELT IN VERBINDUNG ZU BRINGEN.

CONTEMPORARY
24mm F3.5 DG DN

von Mina Daimon

* Bilder ohne Bilddaten wurden mit der SIGMA fp und anderen Objektiven von SIGMA aufgenommen.

Kompakt, schlicht und hochwertig. Diese Objektive haben mehr zu bieten als nur ihre kompakte Grösse und ihre schönen Ergebnisse. Die neue I Series verkörpert die Ästhetik von SIGMA, von der Haptik des Metalls bis hin zu den klaren Schriftzügen. Durch den Verzicht auf unnötige Farben wird der Fokus auf ein schlichtes, industrielles Design gelegt, und die Blenden- sowie Fokussierringe zeichnen sich durch ein kräftiges und zugleich sanftes Drehmoment aus. Es fühlt sich so an, als würden die Objektive der I Series eine perfekte Einheit mit der SIGMA fp bilden. Dank ihres minimalistischen Designs und der einfachen Handhabung nutzt man sie unweigerlich immer häufiger. Und je öfter man sie einsetzt, desto mehr wächst einem das Objektiv ans Herz. Sie sind zu Objektiven geworden, auf die ich nicht mehr verzichten kann. Sie fühlen sich einfach richtig an.

Als ich vor langer Zeit traditionelles japanisches Bogenschiessen praktizierte, erzählte mir mein Lehrer vom Begriff „Shinzenbi“. Geschrieben mit den japanischen Schriftzeichen für „wahr“, „gut“ und „schön“, bedeutet Shinzenbi im Bogenschiessen, über Gewinnen und Verlieren hinauszugehen, die eigenen Umgangsformen und den Geist zu verfeinern, um Körper und Geist zu verbessern. Ich glaube, dieses Wort ist ein prägnanter Ausdruck des menschlichen Verständnisses von Schönheit. Bezogen auf die Objektive der I Series könnte man wohl sagen, dass sie sich der Fotografie ernsthaft und gewissenhaft widmen – zu einem guten Preis und in Form eines schönen Produkts.

Können Sie uns etwas über Ihre Erfahrungen als Fotograf erzählen? Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen?

Meine berufliche Laufbahn verlief etwas ungewöhnlich. Obwohl ich als Teenager die Kunstschule besuchte und hoffte, an der Universität Kunst zu studieren, habe ich letztendlich Landschaftsgestaltung studiert, und das erste Unternehmen, für das ich nach meinem Abschluss arbeitete, war auf Lebensmittel spezialisiert. Allerdings hat es mir schon immer Spass gemacht, die Dinge, die ich sah, mit der Kamera festzuhalten. Auch als ich immer wieder den Job wechselte, war meine Kamera stets an meiner Seite. Ich glaube, in dieser Zeit wurde mir klar, dass ich ohne das Fotografieren nicht leben kann.
Ich arbeitete als Webdesigner bei einem IT-Unternehmen in der Präfektur Osaka, als ich 2011 zum ersten Mal meine Arbeiten im Rahmen einer offenen Ausstellung zeigte. Nach einigen Wendungen entschied ich mich schliesslich 2014, als freiberuflicher Fotograf zu arbeiten. Als Fotograf bin ich hauptsächlich im Modebereich tätig oder mache Shootings für Online-Seiten und Printmagazine, und ich arbeite nach wie vor jede Saison mit Modemarken an neuen Produkten zusammen.

Welche Rolle spielt die Fotografie in Ihrem Leben und Ihrer Karriere?

Am Anfang kam mir die Kamera wie ein Bleistift vor, mit dem ich zeichnete. Aber es gibt einen Unterschied: Beim Zeichnen erschaffe ich selbst Bilder von Dingen, die ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe, während es in der Fotografie möglich ist, ein weiteres Paar Augen zu haben – mein Objektiv. Dadurch kann die Welt unterhaltsamer und schöner erscheinen, und vielleicht war genau das die treibende Kraft hinter dem Weg, den ich in meinem Leben eingeschlagen habe. Ich glaube, durch die Fotografie habe ich endlich meine eigene Verbindung zur Welt gefunden.

Wie entwickelst du deinen eigenen Stil?

Ich verdanke meinen beiden Tanten, die mir schon in sehr jungen Jahren die Möglichkeit gaben, mit Kunst in Berührung zu kommen, sowie meinem Mentor an der Kunstschule sehr viel. Sie hatten einen enormen Einfluss auf meinen heutigen Stil. Die ältere meiner beiden Tanten ist Meisterin einer Sencha-Do-Schule und hat mir ihr Bewusstsein für Schönheit und ihre Weltanschauung vermittelt. Meine andere Tante sorgte dafür, dass ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit Kunstausstellungen und Musik in Kontakt kam. Dank meines Mentors an der Kunsthochschule habe ich ein breites Spektrum an Genres und Kunstformen kennengelernt und geübt und dabei gelernt, wie wichtig es ist, meinen ganz persönlichen Stil zu finden. Ohne meine Tanten und meinen Mentor wäre es mir nicht gelungen, meinen Stil so zu entwickeln, wie ich es getan habe.

WEITERE FOTOS

ÜBER

MINA DAIMON
Fotografin

Mina Daimon wurde in der Präfektur Kanagawa, Japan, geboren und begann 2011 als Fotografin zu arbeiten. Im Laufe ihrer beruflichen Laufbahn hat sie mit zahlreichen Modemarken zusammengearbeitet, darunter MUJI. Mit einer SIGMA dp3 Quattro-Kamera hat sie eine Vielzahl fotografischer Werke geschaffen. Zu ihren Fotobuchausstellungen zählen „Portugal“ (Ricoh Photo Gallery RING CUBE) und „The Miniature Garden“ (72 Gallery). Zu ihren veröffentlichten Fotobüchern gehören „Al-Andalus“ (Ooka Publishing) und „HAMA“ (AKAAKA Publishing). Mina Daimon erhielt 2017 eine lobende Erwähnung bei den International Photography Awards. Ihre Arbeiten wurden bereits im SEIN Magazine und in der SIGMA dp Photo Gallery vorgestellt.