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Songen
Julia Hetta

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Verlag: Sigma Foundation
Fotografin: Julia Hetta
Künstlerische Leitung und Gestaltung: Greger Ulf Nilson
Seiten: 96 Seiten
ISBN: 978-4-911681-01-5
Masse: 31,4 x 21,6 x 1,6cm

Entstanden während eines Künstleraufenthalts in der japanischen Region Aizu präsentiert Julia Hetta eine ebenso wahrhaftige wie poetische Geschichte: Ein japanischer Junge begibt sich auf die Suche nach dem innersten Wesen der Kunst, unternimmt eine lange Reise nach Schweden – und kehrt schliesslich nach Japan zurück.

ÜBER

Julia Hetta

Julia Hetta ist eine schwedische Fotografin, die für ihre ruhigen, malerischen Kompositionen bekannt ist. Geprägt von einem ausgeprägten Gespür für natürliches Licht besitzen ihre Bilder eine zurückhaltende und doch unverkennbare Kraft, die ihr internationale Anerkennung eingebracht hat.

Ihr neuestes Werk, „Songen“, entstand im Rahmen der Sigma Foundation und deren Residenzprogramm in Aizu, Japan – dem Standort der einzigen Produktionsstätte von Sigma. In Begleitung ihres langjährigen Freundes und ehemaligen Assistenten Shin Yatagai reiste sie zum ersten Mal nach Aizu.

Während sie zwischen ihrer Heimat Schweden und der ihr unbekannten Landschaft von Aizu hin- und herreiste, entdeckte Hetta unerwartete Berührungspunkte zwischen den beiden Orten. In diesem sich wandelnden Kontext kehrten sich die Rollen stillschweigend um: Shin, einst ein Aussenseiter in Hettas Heimatstadt Stockholm, wurde in Aizu zum Gastgeber. Durch diese subtile Umkehrung setzte sich Hetta erneut mit Shins Charakter und Denkweise auseinander und gelangte zu einer gemeinsamen Sensibilität, die von Natur, Stille, Würde und gegenseitigem Respekt geprägt war.

Das Wort „songen“ (Würde auf Japanisch) ergab sich ganz natürlich aus Shins inneren Reflexionen und weist eine glückliche Verbindung zum Wort „sången“ (Lied auf Schwedisch) auf. Es wurde sowohl zum Titel des Buches als auch zum Schlüsselkonzept, das sich durch das gesamte Werk zieht.

Die Beziehung zwischen Julia und Shin sowie die zwischen Schweden und Aizu in Japan werden durch ihren grundlegenden Ansatz bei der Bildgestaltung miteinander verwoben – sie arbeitet dabei mit nichts anderem als sich selbst und der Kamera. Aus diesem Ausgangspunkt entfaltet sich eine stille und wunderschöne Saga.